Header
 

Emil Kaufmann
vor der Emigration Bankangestellter, danach Dozent (Erwachsenenbildung)
geb. 28.3.1891, Wien - gest. 3.7.1953, Cheyenne, Wyoming, USA

Religion: jüdisch

Studium: 1913-1920 Kunstgeschichte, Archäologie und Philosophie in Wien und Innsbruck (3 Sem.)

Lehrer: Dvořák, Schlosser, Tietze, Dreger, Hammer, Strzygowski

Promotion: 1920 Wien

Doktorvater: Dvořák

Dissertationsthema: „Die Entwürfe des Architekten Ledoux und die Ästhetik des Klassizismus“, erschienen u.d.T.: „Die Architekturtheorie der französischen Klassik und des Klassizismus“, in: Repertorium für Kunstwissenschaft  44, 1924; „Architektonische Entwürfe aus der Zeit der französischen Revolution“, in: Zeitschrift für bildende Kunst 64, 1929; „Die Stadt des Architekten Ledoux. Zur Erkenntnis der autonomen Architektur“, in: Kunstwissenschaftliche Forschungen 2, 1933.

Emigration: 1940 Emigration in die USA aufgrund der Verfolgung aus „rassischen“ Gründen. Zunächst in Kalifornien, 1942 Übersiedelung an die Ostküste.

Ad Personam: Um 1941 Fellow der School of Research der University of Southern California. Nach 1942 hielt er Vorträge an den Universitäten Princeton, Harvard, Yale, Chicago u.a.
 

 

 

bearbeitet von Anna Michalowska